Besuch im Naturschutzgebiet Graswarder - ein vom Meer geschenktes Land
von RADO-Team (Kommentare: 0)

Der Graswarder bildet zusammen mit dem westlich davor gelegenen Steinwarder eine langgestreckte Halbinsel mit einem 230 Hektar großen Naturschutzgebiet an der Küste von Heiligenhafen in Schleswig-Holstein. Als sogenannte Nehrungshalbinsel mit ihren Sekundärhaken und Lagunen wächst sie auf Grund natürlicher Küstendynamikprozesse ständig weiter, ohne dass der Mensch hierfür etwas tun muss. Sie ist also ein Geschenk des Meeres. Jedoch eines, dass sich das Meer auch ganz leicht zurückholen kann - besonders, wenn es zu einem Klimawandel-bedingten Meeresspiegelanstieg kommt.
Die RADOten haben hier von Klaus Dürkop, dem Leiter des örtlichen NABU-Vereins (www.graswarder.de), der das Naturschutzgebiet betreut, viel Wissenswertes über Küstengeologie, Küstendynamik und Küstenschutz erfahren. Und über das oft nicht leichte Naturschutzengagement zur Bewahrung eines solchen Naturschatzes.
Darüber hinaus gab es, trotz kühl-regnerischem Wetter, bei dem man sich ordentlich warm einmummeln musste, ein paar sehr nette, unerwartete Begegnungen mit weiteren Graswarder-Bewohnern. Dazu ein kleiner Fotospaziergang.
Text & Fotos: Kristin Beck





Das Gelege eines Austernfischers, der mit den NABU-Leuten per Du ist, Besucher wie uns aber meidet.




bei einem Rundgang viel über die Tier- und Pflanzenwelt.


Die ursprünglich mediterrane Pflanze ist dem Klimawandel nach Norden gefolgt. Alle probieren neugierig von den scharfen grünen Blätter.



kurz zu halten und so die Entwicklung einer möglichst hohen floralen Artenvielfalt zu fördern.


von Sturmmöwen, eine von rund 40 Brutvogelarten im Naturschutzgebiet.



