RADO - Ran an die Ostsee

Für Journalist*innen mit speziellem Interesse an Meeres- und Umweltforschung bietet das aktuelle Wissenschaftsjahr 2016*17 „Meere und Ozeane“ im kommenden Frühjahr/Frühsommer ein echtes Workshop-Highlight: Unter dem Motto „Open Science“ laden vier Ostsee-Forschungsinstitutionen dazu ein, in mehrtägigen Intensiv-Seminaren das Rüstzeug zu erwerben, um mittels frei verfügbarer Daten eigene Recherchen durchzuführen. Schwerpunktthemen sind unter anderem regionale Klimamodelle, Langzeitumweltdaten, Fischerei, Meeressäuger und Küstendynamik. Ausfahrten auf Forschungsschiffen runden das Angebot ab. Teilnahme, Unterkunft & Verpflegung sind kostenfrei; der Bewerbungsschluss wurde um eine Woche auf den 7. Februar 2017 verlängert. Die Workshops werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Überdüngung, Überfischung, Sauerstoffnot, Schadstoffbelastung oder Küstenzerstörung durch Stürme und Meeresspiegelanstieg – was immer sich an Umweltproblemen und Phänomenen in der Ostsee findet, ist auch weltweit in den Küsten- und Schelfmeeren Thema von Forschung und Umweltpolitik. Kaum ein Seegebiet hat jedoch derartig lange Zeitreihen an Beobachtungsdaten zu bieten, wie die Ostsee. Zudem erfreut sie sich als Urlaubsregion wachsender Beliebtheit: In den Sommermonaten suchen mehr als 10 Mio. Menschen allein an den Stränden zwischen Flensburg und Ahlbeck Erholung. Für die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist der Tourismus daher eine bedeutende Wirtschaftsbranche.

Alles, was die Ostsee für Forschung, Politik und Wirtschaft so interessant macht, stellt sie natürlich auch in den Fokus von journalistischem Interesse. Ganz im Sinne des Dreiklangs „Entdecken. Nutzen. Schützen." des aktuellen BMBF-Wissenschaftsjahres wurde daher RADO – Ran an die Ostsee – ins Leben gerufen, um Wissenschaftsjournalist*innen in ihrer Arbeit zu unterstützen, die sich auf Ostsee-Themen oder auch allgemein auf Meeres- und Umweltforschung spezialisiert haben. In zwei jeweils 2-teiligen Workshops bieten Expert*innen der vier RADO-Organisatoren Einblicke in ihre Arbeit und die zugrunde liegenden Daten. Dies beinhaltet auch die Mitfahrt auf einem der Forschungsschiffe ELISABETH MANN BORGESE, ALKOR oder CLUPEA, um die Arbeitsbedingungen an Bord kennenlernen zu können.

Tagungsorte sind Burg auf Fehmarn und Stralsund. Wir freuen uns auf die Teilnahme sowohl von erfahrenen Wissenschaftsjournalisten als auch von engagierten Nachwuchstalenten, um diese für Ostsee-Themen und die Recherche an Originaldaten begeistern zu können. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen pro Workshop beschränkt.

Mehr Informationen

Download Infoflyer

Download Bewerbungformular

Organisatoren

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) mehr
Kiel Marine Science (KMS), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mehr
Thünen-Institut für Ostseefischerei, Rostock (TI-OF) mehr
Stiftung Deutsches Meeresmuseum, Stralsund (DMM) mehr

nach oben

Termine & Kontakt

1.Workshop:
Teil 1: Nautineum Stralsund, 3. – 7. April 2017
Teil 2: Burg auf Fehmarn, 26. – 30. Juni 2017

2.Workshop:
Teil 1: Nautineum Stralsund, 24. – 28. April 2017
Teil 2: Burg auf Fehmarn, 3. bis 7. Juli 2017

Bewerbungen bitte an:
Ute Fensky, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde,
Seestr. 15, 18119 Rostock, Tel.: 0381 5197 101
ute.fensky@io-warnemuende.de

Kontaktformular

Bitte rechnen Sie 6 plus 4.

nach oben

Entdecken. Nutzen. Schützen. - Das Wissenschaftsjahr 2016*17 "Meere und Ozeane"

Die Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Meere und Ozeane bedecken zu rund 70 Prozent unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit langem; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 geht es um die Entdeckung der Meere und Ozeane, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft. Ganz im Sinne des Dreiklangs „Entdecken. Nutzen. Schützen.“ des aktuellen Wissenschaftsjahres wurde daher RADO – Ran an die Ostsee ins Leben gerufen, um Wissenschaftsjournalist*innen in ihrer Arbeit zu unterstützen, die sich auf Ostsee-Themen oder auch allgemein auf Meeres- und Umweltforschung spezialisiert haben.

nach oben